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worldwide resistance

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Musik und Politik. Man könnte denken, diese zwei Begriffe seien unvereinbar. An dieser Stelle macht elektronische Musik, insbesondere Techno, das unmögliche möglich.

Techno ist Mitte der 80er Jahre als Synthese verschiedener elektronischer Musikrichtungen entstanden und dient seit seiner ersten Blütezeit in den 90er Jahren als Sammelbegriff für viele verwandte Musikrichtungen der rhythmusorientierten, elektronischen Tanzmusik.

Zu den Grundidealen der Technokultur zählen Anonymität, Minimalismus und Widerstand gegen ein System, in dem Kapitalisten und Diktatoren mit Macht und Geld die Freiheit des Einzelnen einschränken; gegen ein System, in dem Patriarchat, Religion und Dogmen zur Herrschaft und Ausübung von Gewalt benutzt werden. Gegen ein System, in dem menschliche Arbeitskraft nur eine Ware ist, die jeden Tag günstiger gehandelt wird.

Techno funktioniert ohne Hierarchien und ist nicht kommerziell. In seiner ursprünglichen Philosophie rückt Technokultur die individuelle Bereicherung in den Hintergrund. Die intensive Erfahrung von Gemeinschaft, in der es keine Ausgrenzung, keine rassistische oder sexistische marginalisierung gibt und das kreieren eines safe space, in dem jeder seine sexuelle Identität frei ausleben kann, sind die Bedingungen einer gelungenen Veranstaltung. Auch das Tragen von Masken oder der Verzicht auf bunte Kleidung können Ausdruck von diesem Idealismus sein.

Die Entwicklung der Technokultur ist in verschiedenen Ländern auf unterschiedliche Art und Weise mit diesen Idealen verknüpft. Unser Anliegen ist es, über Ereignisse zur politischen Lage zu berichten, die mit elektronischer Musikkultur zu tun haben. Insbesondere Menschenrechte sowie Meinungs – und Pressefreiheit im öffentlichen Raum müssen gewährleistet sein.

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